SVS behält in der Schlussphase die Nerven!
Der SVS hat sich beim TSV Oberbeuren mit einem 2:1-Auswärtssieg drei Punkte gesichert. Was über weite Strecken nach einer souveränen Angelegenheit aussah, wurde in der Schlussviertelstunde allerdings noch einmal zur echten Nervenschlacht. Am Ende behielt der SVS die Ruhe und brachte den verdienten Sieg über die Zeit.
Von Beginn an präsentierte sich Stöttwang konzentriert und zielstrebig. Bereits in der 13. Minute belohnte sich der SVS für den engagierten Auftritt: Mohannad Hamwi ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge blieb Stöttwang am Drücker und kam immer wieder gefährlich vor das Oberbeurer Tor. Kurz vor dem Seitenwechsel schlug Mohannad Hamwi erneut zu. In der 39. Minute war der Angreifer zur Stelle und schnürte seinen Doppelpack – 2:0 für den SVS.
Nach der Pause bot sich zunächst ein ähnliches Bild. Stöttwang hatte mehrfach die Möglichkeit, endgültig für klare Verhältnisse zu sorgen. Doch man ließ beste Chancen teilweise fahrlässig liegen und hielt den TSV Oberbeuren dadurch im Spiel. In der 75. Minute fiel der Anschlusstreffer. Ein abgefälschter Schuss schlug zum 1:2 im SVS-Gehäuse ein. Plötzlich war wieder Spannung in der Partie. Die Gastgeber warfen nun alles nach vorne und suchten mit aller Macht den Ausgleich.
Doch der SVS ließ sich von der aufgekommenen Hektik nicht anstecken. Keeper Lucas Schoder avancierte in dieser Phase zum sicheren Rückhalt. Mit starken Paraden bewahrte er seine Mannschaft vor dem Ausgleich und hielt den knappen Vorsprung fest. Auch die Dreierkette stand in der Schlussphase kompakt und verteidigte leidenschaftlich. Im Zentrum räumte Stefan Ellenrieder konsequent auf und machte es den Oberbeurener Angreifern schwer, gefährlich zum Abschluss zu kommen. So überstand der SVS die turbulenten Schlussminuten und durfte schließlich als Sieger den Platz verlassen.
Fazit
Unterm Strich geht der Auswärtssieg des SVS absolut in Ordnung. Über weite Strecken hatte Stöttwang das Geschehen voll im Griff und erspielte sich genügend Möglichkeiten, um die Partie frühzeitig zu entscheiden. Dass es am Ende noch einmal spannend wurde, war vor allem der eigenen Chancenverwertung geschuldet. Nach dem unglücklichen Anschlusstreffer bewies die Mannschaft jedoch Charakter, blieb ruhig und verteidigte den Vorsprung mit großem Einsatz.