Kindergarten St. Gordian und Epimach

In den vergangenen 25 Jahren hat sich in der Vorschulpädagogik unwahrscheinlich viel verändert. Auch wenn alle Kindergärten nach den gleichen Erziehungs- und Bildungsziele (BayKiG) arbeiten, müssen diese selber aus der Flut von pädagogischen Ansätzen ihren Weg finden, um diese Ziele umzusetzen. Diese Konzeption soll die pädagogische Arbeit transparent, überprüfbar und nachvollziehbar machen.

Kindergarten St. Gordian & Epimach
Kindergarten „St. Gordian & Epimach“

Der Kindergarten „St. Gordian und Epimach“ arbeitet nach dem bayerischen Kindergartengesetz und den allgemeinen pädagogischen Grundsätzen. Er ist eine familienergänzende Einrichtung. Wir – das Team vom Kindergarten – möchten unsere Werte und Haltung in der Arbeit mit unseren Kindern mit einem Gedicht von Hans Herbert Dreiske ausdrücken….

"Man sollte Kinder lehren,
ohne Netz auf einem Seil zu tanzen,
bei Nacht allein unter freiem Himmel zu schlafen,
in einem Kahn auf das offene Meer hinaus zu rudern."

"Man sollte sie lehren,
Luftschlösser statt Eigenheime zu erträumen,
nirgendwo sonst als nur im Leben zu Haus zu sein
und in sich selbst Geborgenheit zu finden."

Kontakt

(0 83 45) 15 37

Leitern Claudia Tichy

Katholischer Kindergarten
St. Gordian und Epimach
Schorenweg 2a
87677 Stöttwang

Unser Kindergarten

Nach einer kurzen Bauzeit von nur 11 Monaten, wurden am 1. September 1991 die Pforten für 50 Kinder in 2 Gruppen geöffnet. Ab Januar 1995 gab es 3 Gruppen mit insgesamt 75 Kindergartenplätzen. 2009 wurde eine Kleinkindgruppe für Kinder unter 3 Jahren (bis zum Eintritt in den Kiga) eröffnet. Geleitet wird die Gruppe von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin von Montag bis Freitag.

Der Tagesablauf ist flexibel auf das jeweilige Tagesprogramm der Kindergarten- und Kleinkindgruppe abgestimmt. Während der Freispielzeit können die Kinder selbständig ihre Essenspausen gestalten. Die Gruppen sind wie folgt organisiert:

Tagesablauf der Kindergartengruppen

7:15 – 9:00 UhrBringzeit & Freispielzeit
9:00 UhrMorgenkreis
9:15 – 11:15 UhrFreispiel
Freispielangebote
Teilgruppenbeschäftigungen
ca. 11:15 UhrAufräumen
Stuhlkreis zur gezielten Beschäftigung oder zum Spielen und Singen
ab 11:45 UhrFreispielzeit (möglichst im Garten)
12:30 – 14:00 UhrAbholzeit

Tagesablauf der Kleinkindgruppe

8:00 UhrAnkommen in der Gruppe mit Freispiel, das bedeutet für ihr Kind:
- Freie Wahl des Spielpartners
- Freie Wahl des Spielmaterials
- Freie Wahl der Spieldauer
- Freie Wahl des Spielinhaltes
9:00 UhrGemeinsamer Morgenkreis
Kreis- und Fingerspiele, gezielte Angebote zum aktuellen Thema
9:30 UhrBewegungsangebot
10:15 UhrGemeinsame Brotzeit
10:45 UhrFreispiel (möglichst im Garten)

In jeder Gruppe betreut eine Erzieherin als Gruppenleiterin und eine Kinderpflegerin ca. 25 Kinder. Eine der Erzieherinnen ist zugleich auch Leiterin des Kindergartens. Außerdem ermöglicht der Kindergarten eine Ausbildung für die Berufe Kinderpfleger(in) und Erzieher(in).

Der Kindergartentag beginnt mit dem Morgenkreis
Morgenkreis

Alle Teammitglieder nehmen regelmäßig an vielseitigen Fortbildungen teil. So können sie neue Impulse erfahren und eigenes Handeln kritisch hinterfragen. Dadurch ist es möglich, nach aktuellen pädagogischen, entwicklungspsychologischen, rechtlichen und allgemein wissenschaftlichen Standards zu arbeiten.

Katholische Pfarrkirchenstiftung „St.Gordian und Epimach“

Es besteht ein langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Träger. Dessen Hauptanliegen ist die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für Kinder und Fachkräfte. Das Engagement, die Offenheit und die Verantwortung durch Vertreter des Trägers zeigen sich an der aktiven Teilnahme an Festen, dem Kindergartenalltag und der Elternarbeit. Dieses gelebte Miteinander führt zu einer Transparenz der Arbeit, die von gegenseitiger Wertschätzung getragen wird.

Die verschiedenen Räumlichkeiten im Kindergarten bieten den Kindern viele Möglichkeiten, den Tag in der Gruppe oder ganz individuell selbst zu gestalten.

Die Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Alltags. Dem Kindergartenteam ist es besonders wichtig, die Eltern zu beraten, ihre Arbeit offenzulegen, um so gemeinsam Ziele zu erreichen. Diese findet in vielfältigen Formen statt.

Schriftliche Informationen

  • Informationen bei der Aufnahme
  • Schwarzes Brett
  • Elternbriefe
  • Merkblätter
  • Einladungen
  • Wochenrückblick und Vorschau
  • Fragebögen

Kontakt mit den Eltern

  • Tür- und Angelgespräche
  • Telefonate
  • Gespräche und Beratungen
  • Hospitationen / Elternmitarbeit
Aktivitäten mit Elterngruppen
  • Elternabende
  • Elternmitarbeit
  • Feste
  • Eltern-Kind Aktionen
  • Ausflüge
  • Tag der offenen Tür
  • Elterncafé

Der Elternbeirat wird jährlich neu gewählt und umfasst 8 Mitglieder. Er wird vom Träger und der Kindergartenleitung informiert und gehört, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden. Außerdem unterstützt er aktiv die Gestaltung von Festen und Veranstaltungen.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Darstellung des Kindergartens nach außen mittels

  • Presseartikel
  • Tag der offenen Tür
  • Internet

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im Rahmen der Fachlichkeit wie

  • Mobile Sonderpädagogische Hilfe (MSH)
  • Frühförderung
  • Therapeuten
  • Vereine
  • Pfarrgemeinde
  • Feuerwehr
  • Polizei
  • Bäckerei
  • Zahnarzt
  • Grundschule

In der pädagogischen Arbeit orientiert sich der Kindergarten an dem Leitziel, das im Kindergartengesetz folgendermaßen definiert wird:

Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist der beziehungsfähige, wertorientierte und schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann.

Die Kinder werden in ihrer Entwicklung begleitet und unterstützt. Es wird vom individuellen Entwicklungsstand des Kindes ausgegangen und ganzheitlich in folgenden Entwicklungsbereichen unterstützt:

  • Religiöse Erziehung
  • Sozialerziehung
  • Elementare Kommunikations- und Kreativitätserziehung
  • Erziehung zu Umwelt- und Naturverständnis
  • Gesundheitserziehung
  • Bewegungserziehung

Ein wichtiges Leitziel: Auf die Schule vorbereiten

Als Schulvorbeireitende Einrichtung ist es oberstes Ziel, dem Kind spielerisch die Fähigkeiten zu vermitteln, die es in seiner näheren und ferneren Zukunft als Schulkind und besonders als Mensch benötigt.

Bildung ergibt sich aus der Begegnung mit der Wirklichkeit, dem Lebensumfeld und Lebenssituation des einzelnen Kindes. Darunter versteht man die Fähigkeit, in der heutigen Situation des gesellschaftlichen Wandels neue Handlungsstrategien zu entwickeln und Lebensformen zu entdecken.